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Mittwoch, 09.03.2022

Buchvorstellung: Gojnormativität. Warum wir anders über Antisemitismus sprechen müssen

Mittwoch, 9. März 2022 | 18.30 Uhr
Hörsaal 06.02 | Universitätsplatz 6, EG, 8010 Graz


Programm
Begrüßung: Agnieszka Czejkowska und Gerald Lamprecht
Buchvorstellung: Judith Coffey und Vivien Laumann
Moderation: Marco Jandl und Jan Niggemann
 

Zum Buch
Antisemitismus und jüdische Perspektiven stellen häufig eine Leerstelle in intersektionalen Debatten und Debatten über Intersektionalität dar. Das vorliegende Buch macht jüdische Positionen und Erfahrungen mit dem Konzept der Gojnormativität artikulier- und sichtbar. Es lotet das Verhältnis von Jüdischsein und Weißsein aus, geht der spezifischen Unsichtbarkeit von Juden_Jüdinnen nach und schaut sich Debatten über Antisemitismus und Gedenkpolitiken mit einem spezifischen Fokus an. »Gojnormativität« fordert ein anderes Sprechen über Antisemitismus ein sowie das konsequente und bedingungslose Einbeziehen von Juden_Jüdinnen in intersektionale Diskurse und Politiken. Gleichzeitig ist das Buch ein engagiertes Plädoyer für solidarische und intersektionale Bündnisse und Allianzen.

Judith Coffey setzt sich mit Antisemitismus in linken und queer-feministischen aktivistischen Zusammenhängen auseinander. Weitere Themenschwerpunkte sind Heteronormativität, postkoloniale Theorien, Feminismus und Vampire. Judith Coffey ist promovierte Literaturwissenschaftlerin, kommt aus Wien und lebt in Berlin.
Vivien Laumann ist in der Rechtsextremismusprävention tätig und hat langjährige Erfahrung in der Bildungs- und Beratungsarbeit zur Schoa, zu Antisemitismus, Geschlechterverhältnissen sowie geschlechtlicher und sexueller Vielfalt. Sie ist Autorin und Mitherausgeberin von zahlreichen Veröffentlichungen in diesen Themenfeldern. Vivien Laumann lebt und arbeitet in Berlin.

Programm

 

Eine Kooperationsveranstaltung von: Centrum für Jüdische Studien, Institut für Bildungsforschung und PädagogogInnenbildung | Arbeitsbereich für Bildungstheorie und Schulforschung und _erinnern.at_

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