Riga und Vilnius sind zwei Städte mit einer langen und wechselvollen Geschichte. Russische Okkupation, Eigenstaatlichkeit und nationalsozialistischer Terror, sowjetische Herrschaft und Neuorientierung nach Europa seit 1989 sind nur wenige historische Marksteine der letzten 300 Jahre, die sich tief in den Erinnerungsräumen der Städte eingeprägt haben.
Im Oktober 2014 erkundeten Studierende des Institutes für Kulturnanthropologie und des Centrums für Jüdische Studien die beiden Städte auf einer gemeinsamen Exkursion. In zwölf Essays erzählen sie vom “Lesen” einer unvertrauten Stadt, von Erinnerung und Verdrängung, von Spuren einer litauischen, lettischen, polnischen, deutschen, russische und jüdischen Geschichte.
Wann: Donnerstag, 10. Dezember 2015, 18:00 Uhr
Wo: Seminarraum 34.04, Attemsgasse 25 I, EG, 8010 Graz