Donnerstag, 7. Mai 2026, 19.00 Uhr
Literaturhaus Graz, Elisabethstraße 30, 8010 Graz
Anlässlich des Gedenktags gegen Gewalt und Rassismus im Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus, der an die Befreiung des Konzentrationslagers Mauthausen am 5. Mai erinnert, gibt es im Rahmen von „Zukunft braucht Erinnerung“ eine Gedenkveranstaltung, in deren Zentrum Texte von Iakovos Kambanellis stehen.
Kambanellis zählt zu den bekanntesten Bühnen- und Filmautoren Griechenlands. Seine Popularität gründet sich ebenso auf die oft gespielten und gesungenen Vertonungen
seiner Gedichte, besonders auf die weltweit bekannte Mauthausen Cantata, die von Mikis Theodorakis vertont wurde. Kambanellis war Häftling im Konzentrationslager
Mauthausen.
In seinem Buch Die Freiheit kam im Mai schildert er die Zeit der Gefangenschaft, den Tag der Befreiung, den 5. Mai 1945, das Leben im Lager in den folgenden Monaten und
die Kontakte mit der Bevölkerung in den nahen Dörfern und Bauernhöfen, das Leben des Aufbruchs in die Freiheit, die ersten Schritte in eine neue Epoche.
Gedenkrede: Barbara Staudinger (angefragt)
Elena Strubakis liest aus dem Buch von Iakovos Kambanellis.
Konzert: Mauthausen Cantata (T: I. Kambanellis; M: M. Theodorakis)
Olga Kessaris & Ensemble
Eine Veranstaltung von Zukunft braucht Erinnerung, dem Literaturhaus Graz, dem Centrum für Jüdische Studien, ERINNERN:AT und CLIO