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Montag, 25.04.2022

Blutrache am Zeitungsmann. Antisemitische Gewalt und ihre demokratische Abwehr in der Zwischenkriegszeit

Montag, 25. April 2022 | 11:45 Uhr
!!!UR 09.23!!!, Heinrichstraß2 26/II, 8010 Graz oder Online (!!!bitte melden Sie sich bis 25.04.2022 10:00 unter office.cjs(at)uni-graz.at , wenn Sie online an der Veranstaltung teilnehmen möchten!!!)



Das Tragen einer FFP2-Maske während der Veranstaltung wird empfohlen!

Nach dem Ersten Weltkrieg bedrohte ein zunehmend gewalttätiger Antisemitismus nicht nur die jüdischen Minderheiten in Mitteleuropa, er stellte auch die jungen Demokratien in Frage. In Deutschland formulierte das sozialdemokratisch geprägte Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold eine Antwort auf diese antisemitische Bedrohung, indem es öffentliche Plätze besetzte und eine Koalition der Demokraten zu initiieren suchte. Der Vortrag widmet sich diesen Abwehrversuchen. Gefragt wird ferner nach dem Zusammenspiel von Juden und Nichtjuden im Reichsbanner. Darüber hinaus eröffnet der Vergleich des Reichsbanners mit dem Republikanischen Schutzbund eine demokratiehistorische Perspektive, die auch für die Gegenwart relevant ist.

Christian Dietrich ist Privatdozent an der Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Europa-Universität Viadrina (Frankfurt an der Oder) und akademischer Mitarbeiter am Axel Springer-Lehrstuhl für deutsch-jüdische Literatur- und Kulturgeschichte, Exil und Migration.

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