Gerschon Schoffmann war aus dem Zarenreich nach Galizien und weiter nach Wien emigriert und hatte sich 1921 in einem Vorort von Graz, in Wetzelsdorf, niedergelassen; 1938 floh er ein zweites Mal, diesmal vor den Nazis. Seine Erzählungen schrieb er auf Hebräisch. Eines seiner großen Vorbilder war Peter Altenberg, den er in Wien kennengelernt (und ins Hebräische übersetzt) hatte. Gerschon Schoffmann starb 1972 in Gedera, Israel.
"Nicht für immer" ist die erste Sammlung seiner Texte, die auf Deutsch erscheint.
Einleitung und Gespräch: Gerald Lamprecht (Centrum für Jüdische Studien, Universität Graz) und Gerhard Langer (Institut für Judaistik, Universität Wien)
Lesung: Franz Solar
Wann:14.03.2017, 19:00 Uhr
Wo: Literaturhaus Graz | Elisabethstrasse 30 | 8010 Graz