Buchpräsentation und Lesung
mit Altbürgermeister Alfred Stingl und den Herausgebern Heimo Halbrainer, Gerald Lamprecht und Andreas Schweiger
Es ist ein ganz besonders beeindruckendes und erschütterndes Zeitdokument, das nun wieder als Buch erhältlich ist: David Herzog (1869–1946) hat mit der Niederschrift seiner Memoiren und der Beschreibung der Ereignisse von 1938 ein historisches Erbe jüdischer Geschichte in Graz hinterlassen. Denn unmittelbar nach seiner Vertreibung aus Graz begann der Rabbiner, Religionslehrer, Universitätsprofessor und Ehrenbürger der Stadt mit seinen Aufzeichnungen. Als 70-Jähriger blickte er aus dem englischen Exil auf die Jahre der Radikalisierung des politischen Klimas in seiner ehemaligen Heimat vor dem „Anschluss“ sowie den Terror, der ihm sowie vielen anderen Grazer Jüdinnen und Juden entgegenschlug.
Mittwoch, 12. März 2014, 19.00 Uhr
Grazer Synagoge / David Herzog Platz 1 / 8020 Graz
Bitte um Mitnahme eines Lichtbildausweises
Um Voranmeldung bis spätestens Freitag, 7. März 2014
unter kultur(at)ikv-graz.at wird gebeten
Eine Veranstaltung des Israelitischen Kultusvereins Graz in Kooperation mit CLIO und dem Centrum für Jüdische Studien
Mittwoch, 12.03.2014