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Gerschon Schoffmann: Nicht für immer. Ausgewählte Erzählungen

Vorliegendes Buchprojekt widmet sich dem Leben und Schaffen des hebräisch schreibenden Schriftstellers Gershon Schoffmann (1880–1972). Im Zentrum stehen jene Texte, die Schoffmann in seinen Jahren in Österreich (1913–1938; davon seit 1921 in Wetzelsdorf bei Graz) verfasst hat und die sich zu einem Großteil mit Reflexionen über das Alltagsleben beschäftigen.

Während Gershon Schoffman in Israel als einer der bedeutendsten Literaten der Gründergeneration der hebräischen Literatur gilt (1946 Bialik-Literaturpreis und 1956 Israel-Preis für Literatur), ist sein Werk in Österreich weitgehend unbekannt. Der Grund dafür ist, dass bislang nur einige wenige seiner Geschichten ins Deutsche übersetzt wurden. Dies ist allerdings erstaunlich und schade, da sich Schoffmanns Geschichten stets mit Beobachtungen seiner unmittelbaren Umgebung beschäftigen und somit wichtige Zeitdokumente jüdischen Lebens in Österreich und hier vor allem der Steiermark sind.

Diesen Mangel nimmt das vorliegende Buchprojekt zum Ausgangspunkt. Geplant ist die Übersetzung zentraler Texte aus Schoffmanns österreichischen/steirischen Jahren. Zusätzlich soll auf Basis der Auswertung von Schoffmanns Nachlass wie auch weiterer historischer Quellen eine Biographie erarbeitet werden sowie eine historische Kontextualisierung der Kurzgeschichten erfolgen.

Ziel des Projektes ist es, einem deutschsprachigen Publikum diesen bedeutenden Schriftsteller zugänglich zu machen und auf diese Art und Weise vertiefende Einblicke in jüdische Lebenswelten in Österreich und im besonderen Maße in der Steiermark in den ersten drei Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts zu geben.

 
Gefördert durch:        

 

 

und den David Herzog Fonds der steirischen Universitäten.

Kontakt Leitung

Univ.-Prof. Mag. Dr.phil.

Gerald Lamprecht

Centrum für Jüdische Studien

Beethovenstraße 21
8010 Graz

Telefon:+43 316 380 - 8073


nach Vereinbarung

Kontakt Sekretariat

Mag.

Beate Konecky

Centrum für Jüdische Studien

Beethovenstraße 21
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Bitte vorab um Kontaktaufnahme mit beate.konecky(at)uni-graz.at ! Danke!

 

 

 

 

 

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